Hier entsteht im Laufe eines Jahres ein chronologischer Ablauf von der Saat
bis zur Ernte.
Ein Feld wird genau beobachtet und alle Arbeitsgänge und Entwicklungsstadien
der angebauten Pflanzen, die einzelnen Bodenbearbeitungsgänge sowie die Dünge-
und Pflanzenschutzarbeiten erklärt.
Begleiten Sie das Produktionsjahr von einem Rapsfeld.
Es werden alle Arbeitsschritte chronologisch aufgelistet und erklärt.
12.08.2003 Kalk streuen
Kalk Streuen. Raps liebt einen etwas höheren pH-Wert von ca. 6,5-7. Darum
wird in der Regel zu Raps Kalk gestreut. Wir verwenden einen Kalk aus dem Kreidewerk
Rügen, von der schönen Ostseeinsel Rügen.
Auf
diesem Bild sehen Sie wie der Kalk den Boden weiß färbt, bevor er
eingearbeitet ist. Zum Vergleich wurde ein rechts Ausschnitt freigelegt (ohne
Kalk).
Der
Kalk wird mit einem Bredal Streuer ausgebracht. Der Streuer verteilt den Kalk
bei einer arbeitsbreite von 12 m sehr exakt.
18.08.2003 Pflügen
Nach dem Kalk streuen wird der Acker gepflügt, damit das Stroh unter die
Erde gekippt wird um dort bis zum nächsten Jahr zu verrotten. Weiter wird mit
dem Pflug der Boden gelockert und damit die Vorraussetzung für ein gutes
Saatbett geschaffen.
18.08.2003 Saatbettbreitung
Nach dem Pflug wird mit einem Oberflächengerät die Saatbettbreitung
gemacht. Ein optimales Saatbett für Raps sollte feinkrümelig, homogen und
rückverfestigt sein. Das sind die Eigenschaften, damit die kleinen Rapskörner
guten Bodenschluß haben um gleichmäßig und zügig auflaufen können.
Wir
setzen ein Oberflächengerät ein, welches mit einem "Crossboard" den
Boden einebnet und krümelt und mit einer Walze mit "Crosskillringen"
rückverfestigt.
Weitere Infos finden Sie auf der Seite von Fa.
Kranich
18.08.2003 Drillen
20.08.2003 Pflanzenschutz
(Herbizidspritzung)
Kurz nach dem Drillen wird im Vorauflauf (VA) eine Herbizidspritzung
durchgeführt, damit die Unkräuter und Ungräser in dem auflaufenden
Rapsbestand unterdrückt werden.
Es ist besonders wichtig, den optimalen Applikationszeitpunkt zu finden, damit
die Aufwandmenge möglichst niedrig gehalten werden kann.
Die in diesem fall eingesetzten Pflanzenschutzmittel sind Bodenherbizide, die
eine gewissen Bodenfeuchtigkeit brauchen, um gut wirken zu können. Darum
spritzen wir die Bestände, die zuvor gedrillt worden sind in den frühen
Morgenstunden, wenn der Boden noch vom Tau feucht ist.